Grundgedanken

Was sind eigentlich die wichtigen Basics?

Hätte ich diese Frage auf FB in unterschiedlichen Gruppen gestellt- ich bin sicher, sehr unterschiedlichen Meinungen zu bekommen: Angefangen von den Lehrsätzen der entsprechenden Reitweisen bis hin zu philosophischen Abhandlungen. Da ich mich selbst eher zu den Pragmatikern zähle schaue ich mich lieber um. Was sieht man so auf Kursen und in den vielen Reithallen- so im täglichen Leben und nicht in den Büchern…

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einseitig blinde Pferde

Seit einer Woche habe ich Erziehungstraining ( also erweitertes Führen) mit zwei einseitig blinden Pferden. Meine erste Aussage ist immer, dass wir darauf einfach keine Rücksicht nehmen…
Ein Pferd in der Natur oder auf der Weide muss mit dieser Problematik einfach zurechtkommen. An  Pferde werden kaum Rücksicht darauf nehmen und nur von der anderen Seite das Pferd „wegjagen“. Es ist das Problem des einseitig blinden Pferdes, nicht das der anderen.

Wir vergessen dabei auch schnell, dass Pferde viel besser hören und riechen. Sie können ohne weiteres mitbekommen wo wir stehen und brauchen uns auch auf der blinden Seite nicht zu drängeln. Es dauert auch meist nur ein paar Minuten und das Pferd reagiert auf beiden Seiten gleich.

Selbstverständlich bekommt man Probleme, wenn das Pferd deutlich weiter weg steht und zum Beispiel frei im Roundpen arbeitet. Es kann natürlich nicht die Körpersprache lesen. Aber solange wir das Pferd am Seil haben können wir auch über das übertragene Gefühl kommunizieren.

Also denkt daran, nutzt nicht solche Beeinträchtigungen, um eine Ausrede zu haben, das ein Pferd seine Grundregeln nicht einhält. Euer Pferd kann sich drauf einstellen und wird es auch.

Thies Böttcher

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Isi bleibt im Gelände stehen

…eigentlich dachte ich, eine neue interessante „Story“ für euch zu haben. Ein Isländer, der im Gelände stehenbleibt und zwar auch auf dem Rückweg. Aber es hat sich wieder die alte Regel bewahrheitet, dass Probleme im Gelände bedeuten, dass man auch im Alltag  und auf dem Platz Probleme hat. Das Gelände „funktioniert“ lediglich wie eine Lupe. Es wird alles DEUTLICHER.

Wir haben bis jetzt 7 Stunden auf dem Platz verbracht, 4 in der Bodenarbeit, 3 beim Reiten. Also Erziehung, Rittigkeit, Gymnastik, Hilfengebung…und das Problem ist zu 95% weg.

Also liebe Leut, wenn ihr ein Problem habt, prüft mal objektiv durch, wie die Basics sind und verlangt GUTE Basics.

Euer Thies Böttcher

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Pferdetraining durch Muster

Im Moment ist nichts Spannendes vom täglichem Training zu berichten, alles läuft in den gewohnten und gewollten Bahnen. Insofern anbei einige Grundgedanken zum Thema Training:

Hören wir den Begriff Training denken wir meistens an bestimmte Lektionen oder Manöver. Klar definierte Einheiten, die in einem Trainingsplan Platz haben und abgearbeitet werden. Fasst man den Begriff weiter so erkennt man schnell, dass zum Beispiel ein Führtraining nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf der Weide stattfinden kann. Pferdeausbildung kann jedoch noch deutlich subtiler vonstatten gehen. Es sind die Angewohnheiten, die wir automatisch ausführen und genau dadurch Dinge erreichen, die wir teils gar nicht wollen. Im Folgendem möchte ich hier einige Beispiele besprechen um deutlich zu machen wie wir täglich unser Pferd erziehen ohne es zu wissen. WEITERLESEN ->

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Meinung auf vier Beinen

…Ich hatte gestern wirklich mal einen freien Tag und von daher nichts neues zu berichten. Im Zuge der Tinkerstute vom Samstag und den Pferdepersönlichkeiten ist mir dieser Artikel noch eingefallen, der gut dazu passen könnte. Viel Spaß beim Lesen.

In diesem Sinne
euer Thies Böttcher
PS: Es passt natürlich nicht nur gut in den Winter, sondern auch zu den Frühlingsgefühlen…

Der Umgang mit den Ideen des Pferdes im Training:
Viele sehen dem Winter mit gemischten Gefühlen entgegen. Vielen Pferden fehlt der Auslauf und der häufige Sozialkontakt zu anderen Pferden, so dass sie das Reittraining oft als eine Gelegenheit sehen, sich einmal auszutoben. Aber wie können wir mit der Situation umgehen, wenn bestimmte Bedürfnisse des Pferdes scheinbar übermächtig werden?

Um es gleich vorweg zu nehmen: ein Patentrezept gibt es nicht, allerdings verschiedene Strategien um mit diesen Situationen umzugehen.Es ist erst einmal beruhigend zu wissen, dass solch ein Verhalten absolut normal ist. Jedes Pferd hat seine grundlegenden physiologischen Bedürfnisse.  ->WEITERLESEN

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