Monatsarchiv: August 2012

Der Reitsport am Abgrund?

Gefunden, nicht so uninteressant

 

Der Reitsport am Abgrund?.

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Zirkelvariationen:

Die Art, WIE man einen Zirkel reitet, entscheidet extrem über die Balance des Pferdes. Während sich das Pferd auf Volten stark biegen muss und sich aufgrund der Wirbelsäulenrotation des Pferdes der Rücken stärker aufwölbt (solange die Biegung korrekt geritten ist- der Rücken kann auch nach unten rotieren), so sorgt der größere Radius nicht automatisch für die Aufwölbung des Rückens.

Allerdings kann sich das Pferd durch die Biegung sehr gut vermehrt auf die innere oder äußere Schulter stützen, wodurch es eher die Balance verliert. Ich möchte an dieser Stelle zwei Variationen vorstellen, mit der man gut an der Rumpfmuskulatur arbeiten kann und dementsprechend an einer besseren Balance. Als Vorgeschmack dient der folgende Artikel „Zirkel- eine runde Sache.“

Im Gegensatz zum ersten Artikel baue ich nun nur noch ein Sechseck auf. In der ersten Variation reite ich das Pferd auf einer Gerade von Pylone zu Pylone. Die 1/6-Volte um die Pylone herum biege ich das Pferd normal. Es bildet also ein Sechseck mit abgerundeten Ecken. So muss das Pferd 12! mal seine Balance verändern. Durch die Gerade hingegen „zwinge“ ich das Pferd, seine Last wieder gleichmäßiger auf seine Schultern zu verteilen. Mit der Zeit sollte man merken, dass das Pferd aufrechter läuft.
Wichtig hierbei ist, dass auch der Mensch zwischen „Gerade Sitzen“ und „Voltensitz“ wechselt, ansonsten wird das Pferd wieder versuchen, eine Position zu halten.

In der Zweiten Variation reite ich das Sechseck wirklich eckig. Ich bleibe auf den Geraden und wenn das Pferd mit seiner Hüfte auf Höhe der Pylonen ist, verschiebe ich die Schulter auf die neue Linie. Dadurch animiere ich das Pferd, sich vom äußeren Bein vermehrt abzustoßen und sich gleichzeitig mit dem inneren Vorderbein abzustützen, weil es ansonsten in den Zirkel drängt.

Bei beiden Variationen ist ein „hin und her eiern“ zu Anfang normal und man muss stark korrigieren. Nach diesen Variationen sollte übrigens auch der runde Zirkel besser funktionieren.

Viel Spaß beim Üben
Thies Böttcher

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einseitig blinde Pferde

Seit einer Woche habe ich Erziehungstraining ( also erweitertes Führen) mit zwei einseitig blinden Pferden. Meine erste Aussage ist immer, dass wir darauf einfach keine Rücksicht nehmen…
Ein Pferd in der Natur oder auf der Weide muss mit dieser Problematik einfach zurechtkommen. An  Pferde werden kaum Rücksicht darauf nehmen und nur von der anderen Seite das Pferd „wegjagen“. Es ist das Problem des einseitig blinden Pferdes, nicht das der anderen.

Wir vergessen dabei auch schnell, dass Pferde viel besser hören und riechen. Sie können ohne weiteres mitbekommen wo wir stehen und brauchen uns auch auf der blinden Seite nicht zu drängeln. Es dauert auch meist nur ein paar Minuten und das Pferd reagiert auf beiden Seiten gleich.

Selbstverständlich bekommt man Probleme, wenn das Pferd deutlich weiter weg steht und zum Beispiel frei im Roundpen arbeitet. Es kann natürlich nicht die Körpersprache lesen. Aber solange wir das Pferd am Seil haben können wir auch über das übertragene Gefühl kommunizieren.

Also denkt daran, nutzt nicht solche Beeinträchtigungen, um eine Ausrede zu haben, das ein Pferd seine Grundregeln nicht einhält. Euer Pferd kann sich drauf einstellen und wird es auch.

Thies Böttcher

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Treiben und nicht pressen

Das Thema „richtiges Treiben“ ist immer aktuell. Aber die letzten beiden Wochen hatte ich mehrere angeblich triebige Pferde, die kuriert werden mussten. Viele Reiter messen dem Treiben gedanklich wenig Bedeutung zu: „was ist da schon dabei: Schenkel zusammen und im Notfall Gerte und Sporen“.

Diese Art des Treibens (und oft der dazugehörige Gesichtsausdruck) erinnert mich jedoch immer daran, wie es aussieht, wenn man zu scharf mexikanisch gegessen hat…WEITERLESEN ->

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Pferde, die nicht stehen bleiben

Diese Woche hatte ich gleich zwei Pferde, die während des Unterrichts nicht stehen bleiben wollten. Das eine war ein Joungster, der es einfach noch nicht genügend kannte, dass andere ein Distanzpferd, welches im Gelände nicht ruhig genug war. Während man im ersten Fall oft weiterkommt, indem man das Pferd einfach freundlich wieder zurückstellt (also 1 bis 2 Tritte rückwärts richtet), würde dieses Vorgehen bei einem aufgeregtem Pferd im Gelände oft zur Eskalation führen.  WEITERLESEN ->

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